Globale Solidarität neu gedacht. Wie gelingt Entwicklungszusammenarbeit bei immer knapperen Mitteln?
Datum: 16.05.2026, 10:50 Uhr | Produziert: Evangelische Akademie Frankfurt, Markus Schmid | 86 Klicks
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat einen umfassenden Reformprozess eingeleitet. Wirtschaftliche Interessen und ethische Werte sollen künftig enger zusammengedacht werden, zugleich soll die Entwicklungsarbeit klarer fokussiert werden. Deutschland will in einer Welt des Umbruchs verlässlicher Partner sein und bekennt sich zur regelbasierten Weltordnung. Das beendete Engagement der USA in der Entwicklungszusammenarbeit kann Deutschland jedoch nicht kompensieren. Manche halten eine Entschlackung der Entwicklungszusammenarbeit zugunsten größerer Effektivität für sinnvoll, während andere mit Sorge auf die Budgetkürzungen schauen. Brot für die Welt zum Beispiel fordert, dass der Reformprozess der Entwicklungszusammenarbeit auch künftig finanziell abgesichert bleibt. Wir diskutieren mit Expert/innen aus dem Sektor, wie die Neugestaltung der Entwicklungszusammenarbeit gelingen kann, was dabei zu beachten ist und welche Ansätze sich bisher bewährt haben. Entwicklungspolitisches Forum vom 27. April 2026 mit Prof. Dr. Jörg Faust (Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit. DEval), Sascha Vogt (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. BMZ), Dr. Kathrin Strobel (Brot für die Welt) und Jane S. Nalunga (Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute .SEATINI), moderiert von Stephan Kosch (Zeitzeichen).

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