Einsamkeit und Radikalisierung

Datum: 23.12.2025, 21:01 Uhr | Produziert: Evangelische Akademie Frankfurt, Markus Schmid | 194 Klicks

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Die Mehrheit der Menschen in Deutschland kennt das Gefühl der Einsamkeit. Nicht nur Ältere leiden darunter, sondern vermehrt auch die Gruppe der 18- bis 39-Jährigen, wie
aktuelle Studien zeigen. Neben der individuellen Belastung sind die sozialen Folgen dieses Zustands nicht zu vernachlässigen: Einsamkeit kann zu sozialem Rückzug, politischer
Entfremdung oder sogar Radikalisierung führen. Nach der Covid-19-Pandemie, die hierfür ein breiteres Bewusstsein geschaffen hat, stellen sich neue Fragen: Wie sehr ist die
Demokratie durch Einsamkeit gefährdet? Was ist der richtige gesamtgesellschaftliche
Umgang damit? An welche Konzepte lässt sich anknüpfen? Im Rahmen unserer Tagung laden wir Fachkräfte, Engagierte und Interessierte dazu ein, das Phänomen der Einsamkeit aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam Gegenstrategien für mehr Miteinander zu entwickeln. Vortrag von Politikwissenschaftler Dr. Martin Hecht im Rahmen der 24-Stunden-Tagung „Einsam. Gesellschaft ohne Gemeinschaft?“ vom 22. November 2025.

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